Hambuch Géza írása az előadásokról

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Ein froher Schaumarer Sonntagnachmittag

Zwei musikalische Mundartlustspiele sorgten dafür Die bayrische Mundart der Schaumarer hatte einen großen Tag. Auf einer Freilichtbühne im Hof des Deutschen Heimatvereines trugen begeisterte Laienschauspieler am 24. Juni gekonnt zwei mit Lied und Tanz gespickte Schwänke vor. Alle Sitz- und Stehplätze waren besetzt. Das Publikum fühlte sich immer wieder mitgerissen und zollte begeisterten Beifall.

Ich spreche eine fränkische /fuldische/ Mundart, die von der bayrischen beträchtlich abweicht. So hatte ich ziemliche Mühe, einzelne Worte und Sätze richtig mitzukriegen. So erging es, denke ich, auch nur Hochdeutschsprechenden. Zum Glück halfen die Bühnengeschehnisse. "Der Kuku und die Kaas" und "Schmeickt's?". Diese Titel standen in der Einladung. Sapperlot!, war die erste Reaktion beim Lesen. Worum geht es denn da? Vor Ort kam dann Klarheit in die Sache.


Den beiden Lustpielen liegen örtliche Begebenheiten aus früheren Zeiten zugrunde. Kuku war
der Spitzname eines Schaumarer Bauern und unter Kaas ist eine weibliche Ziege zu verstehen. Schmeckt's? würde der andere Titel hochdeutsch lauten. Die erste Geschichte hat Hilda Hartmann-Hellebrandt, die zweite haben sie und Martha Babicsek gemeinsam geschrieben. Die Schirmherrschaft übernahm Bürgermeister Kálmán Szente. Diána Juhász betreute die Musik, Enikő Perczel fungierte als Konsulent.Regie führte Hilda Hartmann-Hellebrandt.

Rund vierzig Personen wirkten mit: Mitglieder des Heimatvereines, der Gesangverein, der
Frauenchor, die Zwickl-Schrammeln und die Tanzgruppe. Ihnen galt beim Einzug der erstebegeisterte Applaus.Die herkömmlichen Trachten boten einen richtigen Augenschmaus. Kurz die Geschichten. Ausgangspunkte sind das Wirtshaus Okeli, wo es bei Wein, Kartenspiel und Gesang recht lustig zugeht /Trink, trink, Brüderlein trink; O jo, te Wei ist kuet/, beziehungsweise eineDer brave Kuku kauft sich im Nachbardorf Tschawe eine Kaas, die täglich drei-vier Liter Milch gebenwird, brüstet sich der Mann vor seinem Weib. Als Khadi ihn dann nach seiner Heimkehr vom langenSchlaf aufrüttelt, steht ein Ziegenbock da. Die Trinkbrüder hatten Kuku einen Streich gespielt. Aberdie Gutherzigen lösen den Knoten: sie bringen die Kaas ins Haus.

In der zweiten Geschichte geht es um den verwitweten Matthias, Moc genannt. Er hat nochmals geheiratet, seine Frau heißt Wawi, also Barbara. Sie ist tüchtig und fleißig, aber was sie kocht, schmeckt ihrem Mann gar nicht. Sie versucht alles, um ihn zu verwöhnen, jedoch vergeblich. An einem Abend passiert was Unangenehmes: das Essen brennt an. Moc, der den ganzen Tag geackert und Heu heimgefahren hat, schimpft aber nicht, ganz im Gegenteil. Er putzt den Teller leer und ruft voller Freude: das hat mir endlich geschmeckt. So hat meine erste Frau die Raozl, also Rosi immer. 

Die heiteren Mundartgeschichten, Musik, Gesang und Tanz gewährten einen Einblick ins frühere Leben in Schaumar. Die trefflichen Reaktionen aus den Zuschauerreihen ließen erkennen, dass die bayrische Mundart - die eigentliche Muttersprache der Schaumarer Deutschen - lebendig ist. Zumindest bei deutschen Festen, auf der Bühne und sicherlich wird sie auch im Alltag mancher Familien gesprochen. Gut und richtig. Solche Vorstellungen bieten gleichzeitig auch eine willkommene Gelegenheit, den Schatz Mundart zu pflegen, an die Jüngeren und Jungen weiterzugeben.

Ein rühmliches Vorhaben. 
Im vergangenen Jahr wurde der Anfang gemacht: mit dem deutschsprachigen Christkindelspiel.Das rege Echo spornte zur Fortsetzung an. Allen Mitmachenden, auch jenen, die jetzt nicht auf der Bühne standen und auch jenen,die mit Spenden das Vorhaben unterstützten, gebührt ein herzliches Die Veranstaltung unter heiterem Himmel klang mit dem Heimatlied über das schöne Schaumar aus. Der zweite Akt der sprachlichen Tradionspflege ist wie der Auftakt 2011 bei der Einwohnerschaft gut angekommen, hat allen, die ihn miterlebten, viel Freude bereitet.

Jetzt gilt es, das löbliche Unterfangen fortzusetzen. Glück auf!

Geza Hambuch


 

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